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Dienstleistungsdetails - Lästlinge
 

Lebensmittelschädlinge Materialschädlinge
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Lebensmittelschädlinge
 
Brotkäfer
Der Brotkäfer ist der Allesfresser unter den Vorratsschädlingen. Er ist rostbraun gefärbt und wird bis zu 3 mm lang. Die Weibchen legen ungefähr 100 Eier, aus denen sich im Laufe von 2-3 Monaten geschlechtsreife Tiere entwickeln. Die weißen Maden bzw. Larven verpuppen sich in einem ovalen aus Nahrungsteilchen gesponnenen Kokon. Die erwachsenen Käfer werden 1 - 2 Monate alt.

Der Brotkäfer gilt deshalb als Allesfresser, weil er ein großes Spektrum pflanzlicher und tierischer Produkte befällt. Neben Backwaren verzehrt er auch Suppenwürfel, Schokolade, Tiernahrung oder Trockenfisch. Ab und zu knabbert er auch Salzteiggebäck an, und sogar Chiligewürz ist vor ihm nicht sicher. Den Schaden kann man an stecknadelkopfgroßen Löchern in den befallenen Produkten erkennen. Außerdem werden Verpackungsmaterialien wie Papier oder Pappe zerfressen. Da der Brotkäfer gut fliegt, ist der Ursprungsort eines Befalls oft nur schwer auszumachen. Er gelangt meistens durch offen stehende oder nicht fest schließende Fenster in das Haus.

 
Mehlkäfer
Mit seinen 12 bis 18 mm Länge ist der Mehlkäfer kaum zu übersehen, wenn er im schneeweißen Mehl herumkrabbelt. Ein frischgeschlüpfter Käfer ist erst braun, wird dann schwarz und hat helle Punktstreifen auf seinen Flügeldecken. Die Weibchen legen 150 bis 200 klebrige Eier in die Nahrung. Die geschlüpften Larven des Mehlkäfers, die bekannten Mehlwürmer, sind bis zu 28 mm lang. Bis aus den Mehlwürmern Mehlkäfer werden, können eineinhalb Jahre vergehen. Deshalb ist ein Massenbefall glücklicherweise selten. Die erwachsenen Käfer werden 4 - 6 Wochen alt.

Mehlkäfer und Mehlwürmer fressen nicht nur sämtliche Teig- und Backwaren, sie verschmutzen diese Nahrungsmittel auch. Das Mehl wird klumpig und riecht muffig. Mit Vorliebe werden unbeachtete Getreide- und Mehlabfälle befallen. Die Larven des Mehlkäfers können auch Löcher in Bretter und Balken bohren. Zusätzlich besteht die Gefahr eines Parasitenbefalls: Mehlkäfer übertragen unter anderem auch parasitäre Würmer.

 
Mehlmilbe
Die Mehlmilbe ist eine kleine, sackartig aussehende Milbe. Sie wird nur 0,1 bis 0,6 mm lang, ist weiß und hat rötliche Beine. Milben sind allgemein sehr problematische Vorratsschädlinge, weil sie aufgrund ihrer Größe kaum sichtbar sind. Ihre Trägheit hindert sie nicht daran, sich in großen Mengen zu vermehren (bis zu 500 Eier pro Weibchen), zumal die Larvenentwickung nur etwa 17 Tage dauert. Bei der Entwicklung zur fertigen Milbe treten oft Ruhestadien ein, die den Larven ein langes Überleben bei Nahrungsmangel und Trockenheit ermöglichen. Weil Mehlmilben zur Familie der Modermilben gehören, gedeihen sie am besten bei Wärme und hoher Feuchtigkeit.

Die Mehlmilben befallen am liebsten Mehl, Müsli und andere trockene, pflanzliche Nahrungsmittel. Die betroffenen Produkte sind wie von einer hellen Staubschicht überzogen, werden krümelig, riechen süßlich und schmecken bitter. Wenn ein Kuchen z.B. nicht "geht", kann ein Milbenbefall des verwendeten Mehls die Ursache sein. Der Verzehr von befallenen Lebensmitteln kann auch zu schweren Gesundheitsschäden führen. Es treten dann Allergien auf, die Fieber und Kopfschmerzen hervorrufen können. Auf der Haut können sich Bläschen und Pusteln bilden, und erhebliche Magen- und Darmreaktionen sowie Asthmaanfälle können die Folge des Verzehrs milbenbefallender Nahrung sein.

 
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Materialschädlinge
 
Kleidermotte
Zu den gefürchtetsten Materialschädlingen gehört die Kleidermotte, deren gelbweiße Raupen den eigentlichen Lochfraß und die Kahlstellen an Textilien, Pelze und Teppichen verursachen. Befallen werden vor allem Kleidungsstücke, die längere Zeit nicht getragen wurden.

Die Kleidermotte wird ca. 4 - 9 mm lang und ist leicht erkennbar an ihren gelbglänzenden Vorderflügeln.

 
Silberfischchen
Silberfischchen (Lepisma saccharina) bewohnen seit über 300 Mio. Jahren die Erde. Ihr Vorkommen ist von hoher Luftfeuchtigkeit abhängig, und deshalb findet man sie meistens in Badezimmern, Waschküchen und feuchten Abstell- und Speisekammern.

Die 10 bis 12 mm großen, silbrig aussehenden Insekten legen ihre Eier in Spalten und Ritzen ab. Sie entwickeln sich am besten bei Temperaturen zwischen 25 und 30° Celsius. Bei Kälte und Trockenheit ist keine Vermehrung möglich. Die lichtscheuen, flinken und flügellosen Insekten werden bis zu vier Jahre alt.

Silberfischchen bereiten nur in Massen Probleme. Sie bevorzugen als Nahrung stärkehaltige Stoffe wie Kleister, Bucheinbände, gestärkte Textilien und Fotos. Durch ihren Schabe- und Lochfraß beschädigen sie aber auch Lederwaren und Kunstfasergewebe. Bei Lebensmitteln befallen sie bevorzugt.

 
Falter
Der Falter wird 7,5 mm lang und hat eine Flügelspannweite von 10 bis 14 mm. Die Korkmotte legt ihre Eier außer auf Korken auch noch an feuchten Weinfässern in dunklen und feuchten Kellern ab. Die Raupen dieser Motte werden auch Korkwurm genannt.

Korkmotten und Korkwürmer sind in Weinkellern höchst unerwünscht. Die Raupen zerstören die Flaschenkorken der abgefüllten Weine. Der Wein läuft entweder aus oder bekommt einen muffigen Geschmack. Der Geschmack wird durch Schimmelpilze, Bakterien und Milben verursacht, die sich auf den von Kot durchsetzten "Korkkrümelgespinsten" ansiedeln und so den Wein verderben.

 
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Hygieneschädlinge
 
Schaben
Schaben (Kakerlaken), die sich während des Tages in ihren Schlupfwinkeln (kleine Risse, Spalten) versteckt halten, können abhängig von der Art eine Länge von 18 - 60 mm erreichen. Sie ernähren sich als Allesfresser von unterschiedlichen organischen Substanzen, aber auch Gewebe, Leder und Papier.

Die Deutsche Schabe ist sehr häufig vertreten, hauptsächlich innerhalb des Hauses. Sie ist relativ klein und hat einen kurzen Lebenszyklus von 3 bis 8 Monaten. Das Weibchen der Deutschen Schabe trägt ihre Eipakete mit 20 - 40 Eiern ca. 4 - 5 Wochen lang mit sich herum und legt es dann kurz vor der Brut wahllos ab. Die schlüpfenden Larven werden von Häutung zu Häutung den ausgewachsenen Schaben immer ähnlicher, nur sind sie kleiner und ohne Flügel.

Schaben können Erreger einer hohen Anzahl von bakteriellen und viralen Erkrankungen wie Durchfall, Lepra, Dickdarmkathar, infektiöse Hepatitis, Milzbrand, Salmonellen, Tuberkulose, Pilzerkrankungen übertragen.

Kot, Haut bzw. Erbrochenes der Schabe sind verantwortlich für Allergien. Das Auftreten von Hausstaubmilben und Schaben sind die häufigsten Gründe für Insekten-Allergien. In den USA zeigen 10 - 12 % der Bevölkerung allergische Reaktionen auf Schaben.

 
Spinnentiere
Diese winzigen Tiere haben als Erwachsene acht Beine und gehören somit zu den Arachniden (Spinnentieren). Die Hausmilbe wird ca. 0,5 mm groß. Zu einer Massenvermehrung kommt es nur in warmen Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, in denen auch Schimmelbildung auftritt.

Im Hausstaub kommt häufiger die Hausstaubmilbe vor. Sie ist ein nur 0,3 mm großes weißliches Tierchen. Hausstaubmilben ernähren sich von Hautschuppen, die von Schimmelpilzen vorverdaut werden, und von anderem organischen Material. Sie können durch Ausscheidung von Kot, durch die Überreste ihrer Körper sowie durch Pilze, mit denen sie in Symbiose leben, Asthma und andere allergische Reaktionen hervorrufen und sind somit Verursacher der "Hausstaubmilbenallergie".

 
Ratten
Die Wanderratte trägt verschiedene deutsche Bezeich-nungen. Je nach ihren Nistplätzen oder dem angerichteten Schaden heißt sie auch Wasserratte, Wühlratte, Kanalratte oder Erdratte. Wanderratten sind die einzigen Säugetiere, denen ein permanentes Überleben in der Kanalisation unserer Städte möglich ist.

In menschlichen Siedlungen lebt sie hauptsächlich in den Abwasserkanälen, wo sie sich von Küchenabfällen ernährt und ihr Nest aus Papier, Watte oder ähnlichen Stoffen baut. Dazu sucht sie einen trockenen Platz. Bricht ein Abwasserrohr, so dringen die Ratten durch die Öffnungen in umgebende Räume und erzeugen erhebliche Zerstörungen.

An einigen Stellen unserer Erde muß man rechnen, daß fast die Hälfte aller Lebensmittel von Ratten gefressen werden. Die Ratten leben in Rudeln und erkennen sich am Geruch. Sie sind scheu und meist im Dunkeln aktiv. Sie wagen sich selten auf offene Plätze, sondern bewegen sich entlang von Mauern und Wänden. Sie fühlt sich in den verschiedensten Lokalitäten wohl, ist aber hauptsächlich an Wohnhäuser, Lager und Ställe gebunden, wo sie die feuchtesten Orte vorzieht.

Die Wanderratte ist ein Allesfresser, sie nimmt ebenso gern pflanzliche wie tierische Kost und kann auch als Räuber auftreten und junge Enten und Hühnerküken töten. Wie bei den Mäusen besteht die Zerstörung vor allem im Zernagen der Verpackung und in der Verunreinigung durch Kot und Urin. Diese Stoffe enthalten manchmal Krankheitskeime und können Gefahren für die Gesundheit des Menschen und seiner Haustiere bedeuten.

 
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